Arbeitswelt 4.0 – Unsere Gesellschaft befindet sich mitten im Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. Service-, Informations-und Kreativarbeiter rücken dabei immer mehr in den Mittelpunkt der unternehmerischen Aktivitäten. Dementsprechend verändern sich etablierte Organisationsstrukturen und mit ihr auch die Arbeitswelten. Dabei verschwimmt die Grenze zwischen realer und virtueller Welt immer mehr.

New Work  allerdings nur als technologischen Trend zu verstehen wäre allerdings zu kurz gesprungen. Ursprünglich auf einen Ansatz des Sozialphilosophen Fridjof Bergmann zurückgehend, wird der Begriff „New Work“ auch als Synonym für neue innovative Ansätze der Gestaltung von Arbeit verwandt. Arbeit wandelt sich immer mehr von einem notwendigen Übel, beim dem man den Weisungen des Vorgesetzten ohne wenn und aber Folge zu leisten hat, hin zu einer sinnstiften und erfüllenden Aufgabe die zum Aktivposten einer umfassenden Worklife-Balance werden kann. Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung  und Eigenverantwortung sind nicht umsonst wichtige Güter in den Augen der sogenannten Digital Natives. Nicht mehr Leistung und Karriere stehen für viele an erster Stelle, sondern ebenso eine sinnstiftende Tätigkeit.

Feierabend 4.0

Verfolgt man die aktuellen Publikationen und Veröffentlichungen, werden als Hauptreiber der Arbeitswelten 4.0 (New Work) oft die Digitalisierung, Innovation und Globalisierung angesehen. Die digitale Vernetzung treibt die neuen Arbeitswelten zweifelsohne weiter an und Smartphones, Tablets und Cloudservices ermöglichen den Zugriff von fast überall auf die notwendigen Arbeitswerkzeuge und Informationen: Arbeit wird somit  zunehmend mobiler und gleichzeitig immer schwerer von der Freizeit trennbar.  Da stellt sich die Frage, wann wir dann in Zukunft eigentlich noch Feierabend machen? Das nachfolgende Video der Kampagne „Arbeiten 4.0“ versucht darauf eine Antwort zu geben:

 

 

Die Digitalisierung ist  ein Megatrend der bereits heute einen hohen Einfluss auf die Arbeitswelt hat. Produzierende Unternehmen treibt die Frage um, wie sie im Zeitalter von Industrie 4.0 erfolgreich wirtschaften können und welche Chancen sowie Risiken die Automatisierung der digitalen Produktionsprozesse mit sich bringt. Gleichzeitig erkennen große IT-Unternehmen immer mehr das Potential außerhalb Ihrer etablierten Geschäftsfelder und drängen in neue Märkte vor. In der Musikindustrie ist Apple so bereits zum größten Mitbewerber etablierter Anbieter geworden und im Handel erzielen Ebay und Amazon immer höhere Marktanteile. Außerhalb der industriellen Prozesse ist die Digitalisierung stark in der ständigen Vernetzung durch die mobilen Endgeräte zu spüren und beschleunigt auch den Wandel der Geschäftsmodelle.

Wie werden Sie zukünftig Ihre Arbeit und Ihren Feierabend organisieren? Teilen Sie mit uns Ihre Gedanken zu den Arbeitswelten 4.0.

 

 

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Martin Greff -

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