Wer Erfolg haben will, muss sich etwas einfallen lassen. Das gilt in übersättigten Märkten mit vielen Wettbewerbern und kaum unterscheidbaren Produkten umso mehr.

In diesem Fall spreche ich aber nicht von der Bankenwelt, sondern von einer Branche mit vielen Parallelen, dem Einzelhandel.

Denn auch hier liegt ein wesentlicher Schlüssel des Erfolgs darin, neue Wege zu gehen und echte, spürbare Mehrwerte zu bieten. Das kann bspw. durch (wirklich) anders gestaltete Produkte, durch besondere Erlebnisse beim Einkauf oder auch schon vor dem Kaufprozess, nämlich im Rahmen der Werbung geschehen.

Wie wäre es mal mit Viralmarketing?

 

Laut Gabler Wirtschaftslexikon lässt sich darunter Folgendes verstehen: [Ein] Konzept der Kommunikations- bzw. Vertriebspolitik im Marketing, das eine Vielzahl von Techniken und Methoden beinhaltet, die die Kunden animieren sollen, Werbekommunikation über Produkte und Dienstleistungen in elektronischer Form aus eigenen Stücken weiter zu verbreiten.

 

Als ein Musterbeispiel hierfür möchte ich Ihnen folgendes Video präsentieren…

Zur passenden EDEKA-Webseite inkl. Video gelangen Sie zudem hier.

 

Total daneben oder “supergeil”?

 

Zugeben, im ersten Moment hätte ich das Video eher nicht in die Hitlisten gewählt, aber:

  • Die Mehrheit sieht das offenbar anders, so wird das Video auf Youtube mit über 114.000 Pros und nur rund 3.800 Kontras bewertet
  • Das Video blieb auch bei mir „wie ein Ohrwurm hängen“
  • Die Marke EDEKA ist äußerst geschickt eingebettet und manifestiert sich als „supergeil“ im Gedächtnis
  • Der Viraleffekt wirkt offenbar, ich selbst habe das Video von einem Geschäftskontakt als Musterbeispiel erhalten
  • Es wurde seit dem 20.02.2014 über 11,4 Mio. x angeklickt!!
  • Versuchen Sie doch einmal, die nächste Woche nicht mehr daran zu denken

 

Zusammenfassend lässt sich der Erfolg kaum leugnen, womit ich wieder zu meiner Ausgangsthese komme: „Wer Erfolg will, muss sich etwas einfallen lassen“.

In diesem Fall steckt die renommierte Agentur Jung von Matt dahinter, was sicher sehr förderlich war. Trotzdem ist der Grundansatz einfach, da er nur hätte kopiert werden müssen. –Bspw. der tanzende Koreaner Psy mit seinem Gangnam Style-Video (dieses wurde weit über 266 Mio. x angeklickt, sie finden es hier) wäre hierfür eine wunderbare Vorlage gewesen. So zeigt auch dieses Beispiel ganz nebenbei, dass Innovationen gar nicht immer neue Ansätze beinhalten, eine gute Aufbereitung und eine neue Verpackung können völlig ausreichen. -Aber Achtung, das Ganze darf keinesfalls wie eine Kopie wirken.

 

Als persönliches Fazit sehe ich in diesen neuen Formen des Marketings, wie diese am Ende auch konkret aussehen mögen, riesige Chancen. Und damit wieder zurück zur Bankenwelt. Welche Erfolge ließen sich z. B. bei der Generation Y mit einem entsprechend neuartigen Auftritt erzielen?

 

 

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Benjamin Kursatzky -

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