Gerade die „junge Generation“ bildet das Ertragspotenzial der Zukunft und sollte daher bei der Banken-Ausrichtung eine besondere Rolle spielen… Leider wird dieser „jungen Generation“ aber nachgesagt, dass sie nicht mehr in die Filiale geht und alles online abschließt. -Und nun?

Eine Studie der Universität Hohenheim hat dazu folgendes herausgefunden…

Die „junge Generation“ (bzw. die „Digital Natives“, also alle im Alter von 25-35 Jahren) erwartet von Ihrer Bank vor allem Ehrlichkeit, Einfachheit/Verständlichkeit, Erreichbarkeit, Sicherheit und günstige Leistungen. Doch weder die Filiale, noch das Internet erfüllen all diese Wünsche auf einmal.

Daher nutzt die Jugend auch nicht, wie oft vermutet, einhellig das Internet. Sie wünscht sich vielmehr eine ausgewogene Kombination aus Filial- und Onlineangeboten. Onlinebanking bevorzugt sie dabei für Routinesachen und die Filiale für komplexe Aspekte und persönliche Beratung (wobei zuvor gern im Netz recherchiert wird). Die Beratung muss allerdings nicht in der Filiale stattfinden (bspw. online oder telefonisch geht’s auch). Wichtig ist aber, dass immer der gleiche Betreuer Ansprechpartner ist.

Die Studie bietet zudem viele weitere interessante Details, die vollständige Version können Sie hier herunterladen.

Im Ergebnis wird die Tendenz, dass der Bedarf an Filialen insgesamt zurückgeht leider auch hier nicht widerlegt. Aus meiner Sicht lässt sich daraus einmal mehr schlussfolgern, dass Filialen dort überleben werden, wo man es schafft, sich wirklich abzuheben und wirklich auf die Bedürfnisse der Zielkunden einzugehen. -Dies erfordert größere Bemühungen, als nur das zu tun, was man immer getan hat und sich lediglich mit einem „wir sind besser, uns können Sie vertrauen, hier bekommen Sie die besten Angebote“ zu vermarkten. -Über zugehörige Möglichkeiten und Potenziale berichten wir regelmäßig hier im Blog…

 

 

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Benjamin Kursatzky -

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